Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus dem 2. Brief das Apostel Paulus an die Korinther 1,7: «Und unsere Hoffnung steht fest für euch, weil wir wissen: Wie ihr an den Leiden Teil habt, so habt ihr auch am Trost teil.»
Das Bibelwort bezieht sich auf die Anfechtungen und Leiden, denen Apostel Paulus und die ersten Apostel in der Verkündigung des Evangeliums ausgesetzt waren. Heute sind wir als bekennende Christen in unseren Breitengraden nicht mehr angefochten, wenn wir unseren Glauben leben. Allerdings kann man sich oft unverstanden fühlen, wenn man seinen Glauben lebt. Auch kann es einem traurig stimmen, zusehen zu müssen, welchen Wert das Gebot der Nächstenliebe in unserer Gesellschaft heute noch hat.
Aber diese Äusserlichkeiten sollen nicht zur Resignation führen. Wir sind dem Zeitgeist nicht hilflos ausgeliefert, sondern erfahren Trost durch die Wirksamkeit des Heiligen Geistes. Es ist dieser Geist, der es uns ermöglicht, die Dinge richtig einzuordnen und er offenbart uns, dass Gott die Liebe ist und er die Dinge «im Griff hat». Wenn wir auf ihn vertrauen, können wir in allen Bedrängnissen seine Hilfe erleben. Auch dürfen wir darauf vertrauen, dass die Verheissungen des Evangeliums sich ausnahmslos erfüllen werden. Was für ein Trost.
Im Rahmen des Gottesdienstes erhielt unser Jubiläums-Paar den Segen zur Silberhochzeit. Dieser Segen bekräftigt die Erneuerung des Eheversprechens und die vorbehaltlose gegenseitige Liebe des Paares.
Der Gottesdienst war umrahmt von schöner Musik des Instrumentalensembles und des Chores, der nach der Segenshandlung mit einem speziell auf Marianne und Daniel angepassten Lied überraschte.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzte die Gemeinde die Gelegenheit, dem Jubelpaar Glück- und Segenswünsche auszusprechen.
Bericht: maf, Fotos: mbü