Die Grundlage des Gottesdienstes bildeten mit Matthäus 28, 18-20 die drei letzten Verse aus dem Matthäusevangelium.
Der Bischof strich dabei besonders den kraftvollen Gehalt von Vers 18 heraus «… gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden», aber auch die Heilszusage, welche im letzten Vers klar zum Ausdruck gebracht wird «… und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende».
Auch wenn diese Bibelstelle im umgangssprachlichen Gebrauch «Matthäi zum Letzten!» oftmals mit einer eher negativen Färbung verwendet wird, so ist der durchwegs positive Aspekt, nämlich, dass Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes bei uns ist und dies bis zum Ende aller Tage, doch ein wunderbares und herrliches Versprechen.
Mit diesen Worten bekräftigte Jesus den Missionsbefehl gegenüber seinen Jüngern, den ersten Aposteln. Allen Völkern sollen sie die Lehre weitergeben und dies in unverfälschter Weise und so wie von Jesus Christus empfangen. Auch in der heutigen Zeit sind die Apostel damit beauftragt, diese Mission weiterzugeben und tun dies in einer fühlbaren und greifbaren Weise, denn das Evangelium der Liebe ist keine vergangene Tradition, welcher wir nachleben, sondern es ist immer zeitgemäss und stets «im Jetzt».
In seiner Mitpredigt ging unser Bezirksvorsteher Rolf Hunziker auch noch auf die Wichtigkeit ein, dass wir gläubige Christen allesamt gemeinsam auf ein Ziel hin hoffen und auch gemeinsam darauf hinarbeiten dürfen. Dies unvoreingenommen gegenüber Konfessionsgrenzen.
Der Gottesdienst wurde umrahmt von wunderschöner und abwechslungsreicher Musik, welche uns vom Gemeindechor, der Organistin und dem Ensemble vorgetragen wurde. Allerspätestens mit dem fulminanten Schlusslied konnte die ganze anwesende Gemeinde wohl wahrhaftig «Gottes grenzenlose Liebe» verspüren.
Bei anschliessendem Kirchenkaffi konnten wir noch ein gemütliches Beisammensein feiern und das soeben Gehörte in uns nachklingen lassen.
Bericht: adp, Fotos: rka und adp