Zu Beginn des Gottesdienstes ging der Apostel auf das Eingangslied "Gott ist die Liebe" ein und wies auf das französischsprachige Gesangbuch hin, wo im Refrain mit der Wiederholung von "Le Seigneur m'aime" der Aspekt der Liebe zu uns verstärkt zum Ausdruck kommt.
Die Liebe prägte sodann die Predigt, wozu Apostel Domenig das für diesen Sonntag vorgesehene Bibelwort "Niemand hat Gott je gesehen; …" aus Johannes 1, 18 nutzte. Er betonte, dass wir Gott nur im Glauben erkennen können, seine Wesenszüge wie die Liebe, Barmherzigkeit, Gnade und Gerechtigkeit aber im Wirken Jesu deutlich sichtbar wurden.
Auch heute haben wir Vorbilder, an welchen wir uns orientieren können. Manchmal erfahren wir die Liebe Gottes aber auch ganz besonders in Prüfungen, die es durchzustehen gilt. Glaubenserlebnisse helfen uns dabei, Gott im Alltag zu erfahren und seine Liebe immer wieder neu zu erkennen.
Priester Meierhofer knüpfte in seiner Mitpredigt daran an und zeigte an einem persönlichen Erlebnis, dass es sich lohnt, sich zu seinem Glauben zu bekennen. Ausgehend von der Aussage Jesu "Wer mich sieht, der sieht den Vater" stellte unser Bezirksvorsteher die Frage "Wen sieht man, wenn man uns sieht?"
Machen wir es uns – passend zum Jahresmotto "Es ist Zeit, Gutes zu tun!" – zur Aufgabe, dafür zu sorgen, dass man Jesu immer deutlicher in uns "sehen" kann.
Das reichhaltige Musikprogramm verstärkte das Wirken des Heiligen Geistes und das ebenso reichhaltige Kirchekaffi leistete seinen Teil zur Stärkung der schönen Gemeinschaft.
Bericht und Fotos: rka